Immobilie mit Makler verkaufen: Vorteile und Nachteile

Ein Immobilienverkauf ist nichts, das man mal eben schnell über die Kleinanzeigen abwickelt. Meist steckt ein Großteil des ersparten Geldes und viel investierte Zeit in einem Eigenheim. Eine Immobilie zu verkaufen will also gut durchdacht und geplant werden. Stolperfallen beim Immobilienverkauf lauern hinter vielen Ecken. Manch ein Verkäufer weiß zu Beginn nicht so richtig, was eigentlich alles auf ihn zukommt. Dazu kommt, dass vielfach unterschätzt wird, dass ein Immobilienverkauf viel Zeit kostet. Neben Fulltimejob und Familie wertvolle Zeit zu entbehren, kann und will nicht jeder Immobilienbesitzer.

9 Gründe, die für die Beauftragung eines Immobilienmaklers sprechen

  • Wenig Zeit.
  • Kein Interesse an Recherchetätigkeiten.
  • Kein Interesse an Kundenkontakt.
  • Geringes Immobilienwissen.
  • Verkäufer legt Wert auf effiziente und effektive Abwicklung.
  • Wohnsitz ist nicht in der Nähe des Verkaufsobjekts.
  • Keine Möglichkeit, ein ansprechendes Exposé zu erstellen.
  • Wenig Know-How in Bezug auf Werbemaßnahmen.
  • Scheu vor Verträgen, rechtlichen Angelegenheiten und Bürokratie.

Aufgabe des Immobilienmaklers ist es, zeitnah den bestmöglichen Käufer für das Verkaufsobjekt zu finden und dem Kunden so viel Arbeit wie möglich abzunehmen. Darüber hinaus ist der Makler gegenüber einem privaten Verkäufer entscheidend im Vorteil: Er kann auf seinen bestehenden Kundenstock zurückgreifen, kennt den regionalen Immobilienmarkt und ist emotional nicht an das Objekt gebunden. Er kann also unvoreingenommen an den Verkauf herangehen.

Leistungen eines kompetenten Immobilienmaklers

  • Aufbereitung der relevanten Unterlagen für den Immobilienverkauf (z.B. Grundbuchauszug, Energieausweis,…)
  • Bewertung der Immobilie (nach dem besten Verfahren)
  • Ermittlung des idealen Verkaufspreises (abhängig von der Marktlage)
  • Vermittlung von Experten (bei besonderen Bedürfnissen, z.B. Schadstoffexperten)
  • Erstellung eines aussagekräftigen Immobilien-Exposés inklusive Fotos, Pläne,…
  • Vermarktung der Immobilie (Zielgruppenanalyse, Werbemaßnahmen)
  • Organisation und Abwicklung von Besichtigungsterminen
  • Verkaufsgespräche (Prüfung der Käuferbonität)
  • Ausarbeitung des Kaufvertrags (mit einem Notar)
  • Beratung bei der Objektübergabe
  • Information über rechtliche und steuerliche Angelegenheiten

Ein kompetenter Immobilienmakler erspart einem in mehrfacher Hinsicht Ressourcen: Zeit, Nerven und zurückgelegte Wege. Der Kunde muss – außer er möchte – normalerweise bei Besichtigungsterminen nicht dabei sein, keine Termine koordinieren und erspart sich einige Wege zu Ämtern oder Notaren. Darüber hinaus verfügen Immobilienmakler über Wissen, das über Immobilien hinausgeht. Auch in Bezug auf Steuern, die nach dem Verkauf zu zahlen sind, unvorhergesehene Komplikationen durch Baumängel oder rechtliche Aspekte, wenn es um den Kaufvertrag oder die Übergabe der Immobilie geht, kann ein Immobilienmakler weiterhelfen.

Wie überall im Leben gibt es zwei Seiten der Medaille. Auch beim Immobilienverkauf gibt es sowohl beim privaten Verkauf als auch beim Verkauf mit einem Immobilienmakler Vor- und Nachteile.

Vorteile beim Immobilienverkauf mit Makler

  • Zeit- und Arbeitsersparnis.
  • Anonymität gegenüber Interessenten.
  • Sachlicher Ansprechpartner und Expertenmeinung.

Nachteile beim Immobilienverkauf mit Makler

  • Provisionszahlung.
  • Gebundenheit an Makler bei Alleinvermittlerauftrag.
  • Gefahr, an einen unprofessionellen Makler zu geraten.

Ob ein Verkäufer besser selbst das Zepter in die Hand nimmt oder sich beim Immobilienverkauf von einem kompetenten Makler unterstützen lässt, hängt ganz von der individuellen Situation ab. Wer auf Nummer sicher gehen will, keine Zeit für einen Immobilienverkauf hat oder einfach einen verlässlichen und kompetenten Partner an seiner Seite wissen will, ist mit einem Immobilienmakler gut beraten.

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